ZG und GBA - Nach 170 Jahren Zusammenlegung geplant
Wien (APA) - Hohe Beamte und Forscherpersönlichkeiten, die an der Modernisierung von Staat, Verwaltung und Wissenschaft interessiert waren, ...
Wien (APA) - Hohe Beamte und Forscherpersönlichkeiten, die an der Modernisierung von Staat, Verwaltung und Wissenschaft interessiert waren, nutzten vor rund 170 Jahren die Bereitschaft des kurz im Amt befindlichen Kaisers Franz Joseph I., um Forschungseinrichtungen zu gründen. So wurden 1849 die „Geologische Reichsanstalt“ und 1851 die „k. k. Central-Anstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus“ gegründet.
Heute sind die Geologische Bundesanstalt (GBA) und die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZG) nachgeordnete Dienststellen des Bildungsministeriums, seit 1992 sind sie mit Teilrechtsfähigkeit ausgestattet. Nun sollen die beiden Einrichtungen nach den Plänen der Regierung zur vollrechtsfähigen „Bundesagentur für Meteorologie und Geologie“ zusammengelegt werden.
An der ZAMG waren im Vorjahr 326 Personen beschäftigt, davon 271 wissenschaftliche Mitarbeiter. 2018 erhielt die ZAMG rund 20 Millionen Euro vom Bund und rund elf Millionen im Rahmen der Teilrechtsfähigkeit.
Die GBA hatte im Vorjahr 130 Bedienstete, davon waren 67 Bundesbedienstete und 63 im Rahmen der Teilrechtsfähigkeit beschäftigt; rund 70 waren wissenschaftliche Mitarbeiter. Das Budget der GBA belief sich auf elf Millionen Euro.
(SERVICE - Internet: https://www.geologie.ac.at/; https://www.zamg.ac.at/)