Stichwort: Aschermittwoch
Köln/Wien (APA/dpa) - Der Aschermittwoch ist der erste Tag der 40-tägigen Fastenzeit bis Ostern (die Sonntage werden nicht mitgezählt). 40 T...
Köln/Wien (APA/dpa) - Der Aschermittwoch ist der erste Tag der 40-tägigen Fastenzeit bis Ostern (die Sonntage werden nicht mitgezählt). 40 Tage deshalb, weil in der Bibel steht, dass Jesus so lange in der Wüste gefastet hat.
In der Aschermittwochsmesse bekommen katholische Gläubige ein Aschekreuz auf die Stirn gezeichnet. Das soll sie an die Vergänglichkeit des Lebens erinnern: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist, und zu Staub zurückkehren wirst.“ Der Aschermittwoch gilt in der katholischen Kirche wie der Karfreitag als Fast- und Abstinenztag. Das bedeutet, dass Gläubige sich an diesem Tag von Fleischspeisen enthalten sollen (Abstinenz) und sich zudem nur einmal sättigen sollen (Fasten). Ausnahmen von diesen Geboten gelten für Kranke, Kinder, Schwangere und alte Menschen.
Nach dem fröhlichen und ausgelassenen Karneval sollen sich die Menschen bewusst machen, dass sie im Prinzip jederzeit sterben können und sich dann vor Gott verantworten müssen. An vielen Orten bieten heutzutage Restaurants am Aschermittwoch einen Heringsschmaus an - was allerdings dem Fastengedanken auch entgegensteht. Fisch war allerdings früher vielerorts eine typische Fastenspeise, weil er billig zu haben war.