EU-Länder verliehen 2017 Staatsangehörigkeit an 825.447 Personen
Brüssel (APA) - Die EU-Staaten haben 2017 an insgesamt 825.447 Personen die Staatsangehörigkeit verliehen. Das waren fast 170.000 weniger al...
Brüssel (APA) - Die EU-Staaten haben 2017 an insgesamt 825.447 Personen die Staatsangehörigkeit verliehen. Das waren fast 170.000 weniger als noch 2016 mit damals 995.000 Verleihungen, geht aus den jüngsten Daten von Eurostat vom Mittwoch hervor. Österreich vergab 2017 insgesamt 9.215 Staatsbürgerschaften.
Insgesamt lag Österreich mit den 9.215 vergebenen Staatsbürgerschaften an 12. Stelle in der Europäischen Union. Die meisten verliehenen Staatsbürgerschaften erteilte Italien (146.605), vor Großbritannien (123.106), Deutschland (115.421) und Frankreich (114.274).
Unter der 10.000er Grenze lagen Schweden (68.898), Spanien (66.498), Belgien (37.399), Griechenland (34.305), die Niederlande (27.663), Portugal (18.022) und Finnland (12.219).
Auf weniger als 10.000 Einbürgerungen kamen ÖSTERREICH (9.215), Irland (8.195), Dänemark (7.272), Rumänien (6.804), Zypern (5.517), Luxemburg (4.980), Polen (4.233), Tschechien (3.480), Ungarn (2.787), Slowenien (1.563), Malta (1.973), Lettland (1.794), Bulgarien (914), Estland (880), Kroatien (688), die Slowakei (645) und Litauen (187).
Die größte Personengruppe, an die die Staatsangehörigkeit eines EU-Landes 2017 vergeben wurde, kam neuerlich aus Marokko (67.900), gefolgt von Albanien (58.900), Indien (31.600) und der Türkei (29.900). Aus dem EU-Land Rumänien wurden in anderen Staaten der Union Staatsbürgerschaften an 25.000 Personen verliehen - davon 32 Prozent in Italien. Von 22.000 Polen erhielten 63 Prozent die britische oder deutsche Staatsbürgerschaft.
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