Auch private Güterbahnen versuchen Personalmangel abzuwenden

Wien (APA) - Nicht nur die ÖBB, auch die privaten Güterbahnen sind eigenen Angaben zufolge von einem Fachkräftemangel betroffen. „Wir suchen...

Wien (APA) - Nicht nur die ÖBB, auch die privaten Güterbahnen sind eigenen Angaben zufolge von einem Fachkräftemangel betroffen. „Wir suchen in erster Linie Verstärkung in den fachspezifischen Berufen Lokführer, Wagenmeister und Verschieber“, so Andreas Mandl, Vorsitzender des Ausschusses Güterverkehr im Fachverband der Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), am Mittwoch in einer Aussendung.

Über die Online-Plattform www.komm-zum-zug.at können sich Interessierte über die Berufsbilder informieren und gleich direkt bei den Unternehmen in ganz Österreich bewerben. Die Grundvoraussetzung der Bewerberinnen und Bewerber für die unterschiedlichen Berufsbilder ist ein technisches Grundverständnis und Interesse für die Branche. Gesucht werden nicht nur junge Arbeitskräfte sondern auch ältere Jobumsteiger. Die Lokführerausbildung dauert zehn bis zwölf Monate.

Am Mittwoch hatte zuvor ÖBB-Chef Andreas Matthä verkündet, dass die Bundesbahnen in den kommenden fünf bis sieben Jahren rund 9.000 neue Mitarbeiter brauchen, davon alleine 2.000 Lokführer. Die privaten Anbieter suchen bis 2025 „Hunderte Mitarbeiter“, wie sie heute mitteilten.