Neuer Anlauf zur Suche nach Gräbern jüdischer NS-Opfer in Rechnitz
Rechnitz (APA) - Nahe der südburgenländischen Gemeinde Rechnitz wird seit Mittwochvormittag wieder nach Gräbern gesucht, in denen 180 im Mär...
Rechnitz (APA) - Nahe der südburgenländischen Gemeinde Rechnitz wird seit Mittwochvormittag wieder nach Gräbern gesucht, in denen 180 im März 1945 von den Nationalsozialisten ermordete ungarische Juden nach einem Massaker verscharrt worden waren. Es ist der mittlerweile 16. Versuch, die Opfer dieser Bluttat zu finden, teilte der Verein RE.F.U.G.I.U.S. der APA mit.
Am Vormittag war unter Federführung der archäologischen Abteilung des Bundesdenkmalamtes in einem bewaldeten, früher als „Remise“ bekannten Areal südlich von Rechnitz mit Grabungen begonnen worden. Über den aktuellen Stand der Suche wollen das Bundesdenkmalamt und der Verein RE.F.U.G.I.U.S., der sich seit den frühen 1990er-Jahren um die Bewahrung des Kreuzstadls in Rechnitz als Gedenkstätte bemüht, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz um 15.00 Uhr beim Kreuzstadl informieren.