US-Börsen

New York (APA) - Die US-Börsen haben am Mittwoch einheitlich tiefer geschlossen. Der Dow Jones Industrial Index fiel um 0,52 Prozent auf 25....

New York (APA) - Die US-Börsen haben am Mittwoch einheitlich tiefer geschlossen. Der Dow Jones Industrial Index fiel um 0,52 Prozent auf 25.673,46 Einheiten. Der S&P-500 Index sank um 0,65 Prozent auf 2.771,45 Zähler. Der Nasdaq Composite Index verlor 0,93 Prozent auf 7.505,92 Stellen.

Anleger würden auf Neuigkeiten zu den Handelsgesprächen zwischen den USA und China warten, hieß es von Marktbeobachtern. Darüber hinaus sei die Zahl der Beschäftigten in der US-Privatwirtschaft überraschend schwach gestiegen im Februar, teilte der Arbeitsmarktdienstleister ADP mit. Die Arbeitsmarktdaten gelten an den Märkten als Richtschnur für den monatlichen Arbeitsmarktbericht der Regierung, der kommenden Freitag veröffentlicht wird.

Der kürzlich veröffentlichte Konjunkturdatenbericht der US-Notenbank Fed setzte ebenfalls keine positiven Impulse. Dem Bericht zufolge hat sich die US-Wirtschaft nach Einschätzung der US-Notenbank Fed zu Jahresbeginn etwas abgeschwächt. In 10 von 12 Notenbankdistrikten habe die wirtschaftliche Aktivität nur noch „geringfügig bis moderat“ zugelegt, hieß es.

Innerhalb des Dow Jones sackten die Aktien der US-Drogerie- und Apothekenkette am zur Wochenmitte erneut Walgreens ab, sie verloren 3,6 Prozent. In den jüngsten Handelstagen haben sie nun schon mehr als 14 Prozent an Wert verloren.

Die Papiere des Ölkonzerns ExxonMobil verbilligten sich heute um sechs Prozent. Der Mineralölkonzern hatte seine Investitionsziele auf das höchste Niveau seit 2014 angehoben.

Bei Betrachtung weiterer Einzelwerte stachen die Papiere von Abercrombie & Fitch klar heraus. Der US-Modekonzern erfreute Anleger mit einem überraschend optimistischen Geschäftsausblick. Der Konzernwandel trage langsam Früchte, sagte Vorstandschefin Fran Horowitz. Das Papier sprang um 20,4 Prozent nach oben.

Abwärts mit minus acht Prozent ging es für die Anteile von General Electric (GE), nachdem sie bereits am Vortag nach Aussagen von Vorstandschef Larry Culp zu einem im aktuellen Geschäftsjahr wohl negativen Cashflow um 4,7 Prozent abgesackt waren.

Fiat Chrysler stiegen um 3,5 Prozent, nachdem der Konzernchef dem Papier Rückenwind verliehen hatte. Mike Manley hatte gesagt, er stehe möglichen Allianzen und Fusionen positiv gegenüber.

Die Tripadvisor-Aktien verbilligten sich am Mittwoch um 3,2 Prozent, nachdem die US-Investmentbank Cowen ihre Kaufempfehlung für die Touristikwebseite auf von „market perform“ auf „underperform“ gesenkt hatte. Die Cowen-Analysten erwarten eine niedrigere Reichweite der Webseite, unter anderem da der Konkurrent Google unter der jüngeren Leserschaft beliebter werde.

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