WSG-Trainer Silberberger: „Panik kommt bei uns keine auf“
Drei Punkte Vorsprung auf Verfolger Ried verspielt: Wattens-Coach Thommy Silberberger behält trotz dem 1:1-Remis in Lafnitz die Ruhe.
Wattens – Dem 0:3 gegen Ried folgte ein 1:1 im Nachtragsspiel in Lafnitz. Zweitliga-Tabellenführer WSG Wattens hat bei der Mission „Bundesliga-Aufstieg“ in den ersten beiden Frühjahrssrunden drei Punkte Vorsprung auf Ried verspielt. Für Coach Thommy Silberberger hat sich vor dem Match bei Austria Klagenfurt aber nicht viel geändert. Die TT hakte nach:
Sowohl zuhause gegen Ried als auch in Lafnitz wurde ein „Witz-Elfer“ gegen Wattens verhängt. Fühlen Sie sich zum Auftakt auch ein Stück weit betrogen?
Thomas Silberberger: Nein und Betrug klingt nicht gut. Wir haben aber a.) in Österreich keine besseren Schiedsrichter und b.) gibt’s für die keine Konsequenzen, weil eben keine anderen da sind.
Muss man sich nach den ersten beiden Spielen und nur einem Punkt Sorgen um die WSG machen?
Silberberger: Nein. Wir haben in Lafnitz zwar in der ersten Halbzeit unseren Matchplan nicht umsetzen können, haben aber die zweite Halbzeit klar diktiert. Lafnitz hat nur noch verteidigt, es war schwer. Aber mit dem späten Ausgleich (Michael Svoboda in der 90. Minute, Anm.) war es ein Punkt für die Moral. In Klagenfurt erwartet uns morgen ein anderes Spiel. Und im Titelkampf habe ich immer betont, dass es eng wird.
Ein Wort zum Trainerwechsel beim FC Wacker?
Silberberger: Das geht an mir eher spurlos vorüber. Die Nerven in der Bundesliga liegen blank – das war schon der siebte Trainerwechsel (Altach, Admira, Wacker, Mattersburg, Sturm, Rapid, St. Pölten/wegen Kühbauer-Abgang, Anm.) in dieser Saison. Der Weitblick fehlt mir.
Das Gespräch führte Alex Gruber
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