BIP in der EU im vierten Quartal 2018 um 0,3 Prozent gestiegen
Brüssel (APA) - Das BIP in der EU ist im vierten Quartal des Vorjahres um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Laut Eurostat-Date...
Brüssel (APA) - Das BIP in der EU ist im vierten Quartal des Vorjahres um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Laut Eurostat-Daten vom Donnerstag nahm die Erwerbstätigkeit in den 28 EU-Staaten im selben Zeitraum um 0,2 Prozent zu. In der Eurozone betrug das BIP-Plus 0,2 Prozent, ebenso bei der Erwerbstätigkeit.
Das stärkste BIP-Wachstum wies demnach Estland (2,2 Prozent) auf, gefolgt von Litauen (1,3 Prozent), Lettland und Schweden (je 1,2 Prozent). Österreich wies eine Zunahme um 0,3 Prozent vom dritten auf das vierte Quartal 2018 auf. Die einzigen Staaten, die eine Verringerung ihres BIP hinnehmen mussten, waren Griechenland und Italien (je -0,1 Prozent). Unverändert blieb das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland.
Im Jahresvergleich - viertes Quartal 2017 zu viertem Quartal 2018 - verzeichnete die EU eine Zunahme des BIP um 1,4 Prozent, die Eurozone ein Plus von 1,1 Prozent. Am stärksten fiel die Steigerung für Lettland (5,6 Prozent) aus. Das geringste Wachstum hatte hier Deutschland mit 0,6 Prozent. Österreich kam auf einen Anstieg von 2,1 Prozent.
Bei der Erwerbstätigkeit vom dritten auf das vierte Quartal 2018 konnte Estland mit einem Plus von 1,7 Prozent am stärksten punkten. Dem stand auf der anderen Seite Polen mit einem Rückgang um 1,2 Prozent gegenüber. Österreich kam auf eine Zunahme von 0,6 Prozent.