Nettoeinkommen der US-Farmer 2018 um fast zehn Prozent zurückgegangen
Washington (APA/AFP) - Das Nettoeinkommen der US-Landwirte ist im vergangenen Jahr stark gesunken - vor allem wegen eines starken Anstiegs i...
Washington (APA/AFP) - Das Nettoeinkommen der US-Landwirte ist im vergangenen Jahr stark gesunken - vor allem wegen eines starken Anstiegs ihrer Kosten. Die US-Regierung versprach aber Besserung im laufenden Jahr: Die Einkünfte der rund zwei Millionen Farmen im Land sollen 2019 steigen, mit Ausnahme der Soja- und Schweinebauern, wie das Landwirtschaftsministerium am Mittwoch prognostizierte.
Die Landwirte können demnach mit einem Plus von 4,7 Prozent auf insgesamt 95,7 Mrd. Dollar (rund 85 Mrd. Euro) rechnen. Diese Gesamtsumme ist allerdings weit entfernt von den Rekordeinnahmen im Jahr 2013, die damals 136 Mrd. Dollar betrugen.
Das Landwirtschaftsministerium in Washington rechnet 2019 mit höheren Preisen für Milch, Fleisch, Getreide, Obst und Nüsse. Die Handelskonflikte, die US-Präsident Donald Trump ausficht, werden demnach aber auch weiterhin den Export von Sojabohnen und Schweinefleisch dämpfen. Als Reaktion auf von den USA verhängte Strafzölle auf Stahl und Aluminium hatten die wichtigen Importländer von Soja und Schweinefleisch, China und Mexiko, diese US-Einfuhren mit Gegenzöllen belegt.
Die Subventionen der Regierung waren im vergangenen Jahr um 19,3 Prozent gestiegen, wie das Ministerium mitteilte - heuer dürften sie um knapp 17 Prozent zurückgehen. Zusammen mit den von den Versicherern gezahlten Prämien werden die Zahlungen in diesem Jahr demnach 15,5 Mrd. Dollar erreichen, rund 16 Prozent des Nettoeinkommens der Branche.