In Bosnien kamen 2018 zwölf Migranten ums Leben

Sarajevo (APA) - In Bosnien-Herzegowina sind im vergangenen Jahr zwölf Menschen ums Leben gekommen. Das geht aus Zahlen der Innenministerien...

Sarajevo (APA) - In Bosnien-Herzegowina sind im vergangenen Jahr zwölf Menschen ums Leben gekommen. Das geht aus Zahlen der Innenministerien der beiden Landesteile, der Bosniakisch-Kroatischen Föderation und der Republika Srpska, hervor, die am Donnerstag vom Internetportal BalkanInsight zitiert wurden. Bosnien ist seit dem vergangenen Jahr ein wichtiges Transitland für Flüchtlinge auf dem Weg in die EU.

Näheres wurde nicht zu den Todesumständen bekannt. Die Innenministerien sammeln allerdings nur Daten von Todesfällen, die mutmaßlich durch Gewalt verursacht wurden, hieß es. Bekannt ist nur ein Fall eines Flüchtlings, der beim Versuch die Grenze im Sana-Kanton an der Grenze zu Kroatien zu passieren, ertrunken war, eine weitere Person wurde ermordet. Die näheren Umstände sind nicht bekannt.

In Bosnien wurden im Jahr 2018 laut den verfügbaren offiziellen Angaben rund 24.000 Flüchtlinge registriert. Derzeit halten sich noch rund 3.900 Migranten im Land auf. Die aktuelle Balkanroute führt über Albanien, Montenegro oder Serbien nach Bosnien-Herzegowina und in das EU-Land Kroatien.