5G-Frequenzauktion - Schramböck: Fokus lag nicht auf Erlösmaximierung
Wien (APA) - Bei der Versteigerung der neuen 5G-Mobilfunkfrequenzen wurden 188 Mio. Euro für das Bundesbudget erlöst - nur ein Bruchteil des...
Wien (APA) - Bei der Versteigerung der neuen 5G-Mobilfunkfrequenzen wurden 188 Mio. Euro für das Bundesbudget erlöst - nur ein Bruchteil des LTE-Auktionserlöses von rund 2 Mrd. Euro im Jahr 2013. „Im Gegensatz zu früheren Ausschreibungen lag der Fokus dieser Auktion auf Qualität und Ausrollung und nicht auf Erlösmaximierung für das Staatsbudget“, sagte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP).
Mit der aktuellen Auktion sei Österreich eines der ersten Länder in Europa, das bereits mit der Frequenzvergabe für den neuen Mobilfunkstandard begonnen habe, sagte Schramböck am Donnerstag laut Mitteilung.
Zudem habe die Regierung mit der Überarbeitung des Telekommunikationsgesetzes den legistischen Rahmen für die rasche Breitbandversorgung gelegt. Neben einer Flexibilisierung der Frequenznutzung etwa durch die Möglichkeit für Frequenz-Sharing seien künftig auch Leitungsrechte zur Errichtung und Anbindung von kleineren Sendeanlagen vorgesehen. „Wir schaffen einen modernen Rahmen für eine möglichst flächendeckende Breitbandversorgung und stellen die Weichen für die digitale Transformation Österreichs“, so die Digitalisierungsministerin.
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