5G-Frequenzauktion - Citycom Graz will Echtzeitübertragungen anbieten
Wien/Graz (APA) - Die Grazer Citycom Telekommunikations GmbH - eine 100-Prozent-Tochter der Holding Graz - hat um rund 3 Mio. Euro Nutzungsr...
Wien/Graz (APA) - Die Grazer Citycom Telekommunikations GmbH - eine 100-Prozent-Tochter der Holding Graz - hat um rund 3 Mio. Euro Nutzungsrechte bei der 5G-Frequenzauktion des Bundes erworben. „Das ist für unsere Stadt- und Businesskunden eine standortpolitische und zukunftsweisende Entscheidung“, sagte Geschäftsführer Bernd Stockinger am Donnerstag zur APA.
Die Umsetzung der Akquisition beruhe auf zwei Säulen. Man wolle in Zukunft mit Echtzeitübertragung für sicherheitsrelevante Anwendungen arbeiten, dies gelte vor allem im Gesundheits- und Sicherheitsbereich und den Bereich E-Government. Die zweite Säule ist das Schaffen einer leistungsfähigen Basis für das Internet der Dinge, vor allem Sensorik-Lösungen, sagte Stockinger. Man werde sich da im Bereich von einem Gigabit pro Sekunde bewegen. Anwendbar wäre dies u.a. auch in kommunalen Diensten, der Verkehrssteuerung und bei Forschung und Bildung.
Die Aktivität soll sich nicht nur auf Graz beschränken, sondern auch auf den Zentralraum sowie die Weststeiermark erstrecken. Auch in obersteirischen Bereichen wie dem Ennstal mit Liezen und Schladming sowie dem Palten- und Liesingtal setze man an. Das Rollout soll ab 2020 erfolgen.
Die Citycom ist eine hundertprozentige Tochter der Holding Graz AG und der Provider der Stadt. Der netztechnische Schwerpunkt liegt auf dem Grazer Raum und den steirischen Industrie- bzw. Ballungsgebieten. Die Citycom verfügt über eine eigenes Glasfasernetz mit rund 43.000 Kilometer Leitungslänge und das Citycom Rechenzentrum Nord. 2017 wies das Unternehmen laut Firmenbuch eine Bilanzsumme von 5,74 Mio. Euro aus.
~ WEB https://www.rtr.at/ ~ APA440 2019-03-07/15:57