Fünf Firmen an serbischer Komercijalna banka interessiert

Belgrad (APA) - Fünf Firmen, darunter zwei Investitionsfonds, haben nach Angaben des serbischen Finanzministers Sinisa Mali bereits Interess...

Belgrad (APA) - Fünf Firmen, darunter zwei Investitionsfonds, haben nach Angaben des serbischen Finanzministers Sinisa Mali bereits Interesse am Erwerb von staatlichen Anteilen an der Komercijalna banka bekundet. Bei drei interessierten Unternehmen würde es sich um Firmen aus „derselben Branche“ handeln, erläuterte der Minister der Tageszeitung „Blic“, ohne weitere Angaben dazu zu machen.

Eigentlich werden die Verkaufsunterlagen derzeit noch von dem Privatisierungsberater Lazard vorbereitet. Der serbische Staat ist an der Komercijalna banka mit 41,75 Prozent beteiligt, die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) mit weiteren 24,43 Prozent.

Die serbische Notenbank hatte Mitte des Vorjahres angekündigt, dass der Verkauf der staatlichen Anteile an Komercijalna banka bis September 2019 abgeschlossen werden soll.

Zwischen Dezember 2015 und September 2017 stand der frühere Hypo-Kurzzeit-Chef Alexander Picker an der Spitze der Komercijalna banka. Er war an die Bankspitze gekommen, als die Bank Ende 2015 einen Verlust von 6,3 Mrd. Dinar (53,21 Mio. Euro) verbuchen musste. Im Jahr 2017 machte die Bank 68,6 Mio. Euro Gewinn.