Osttirol

Infogipfel in der BH Lienz zur Betreuung

Julia Raich, Myriam Détruy, LR Beate Palfrader, Gerhard Klaunzer und BM Ludwig Pedarnig (v. l.) beim Kindergarten in Schlaiten.
© Land Tirol

Landesrätin Beate Palfrader informierte Erhalter von Betreuungseinrichtungen. Strukturen seien zu verbessern.

Von Christoph Blassnig

Lienz –Rund 60 Erhalter von Kinderbetreuungseinrichtungen sowie Pädagoginnen waren am Mittwoch zu einem Informationsabend in die Bezirkshauptmannschaft Lienz gekommen. LR Beate Palfrader teilt dazu in einer Aussendung mit: „Mir ist der direkte Austausch mit den Erhaltern sowie den Vertreterinnen und Vertretern von Einrichtungen sehr wichtig.“ Im Gespräch sei klar geworden, dass vor allem Adaptierungen für die Ganztagesbetreuung in Kindergärten notwendig seien, ebenso Zu- und Umbauten. Als Landesrätin habe sich Palfrader vor Ort ein Bild von der Situation machen sowie Anregungen und Ideen mitnehmen können. Die Verbesserung von vorhandenen Strukturen sei mit im Vordergrund gestanden.

Seit 2015 habe das Land Tirol insgesamt 4332 neue Betreuungsplätze für Kinder geschaffen. In der aktuellen Legislaturperiode stünden noch einmal 4000 weitere Plätze auf dem Programm der Landesregierung, heißt es in der Aussendung weiter. Im Fokus seien diesmal besonders Kinderkrippenplätze.

Die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik betonte das Alleinstellungsmerkmal des Osttiroler Kinderbetreuungszentrums (OKZ): „Das ist zwar ein Verein, doch dahinter stehen 32 aller 33 Gemeinden des Bezirkes. Das ist also ein Paradebeispiel für bestehende gemeindeübergreifende Zusammenarbeit, wie sie oft verlangt wird.“ Das OKZ betreibt an mehreren Standorten im Bezirk Kinderbetreuungseinrichtungen. Die Information, dass Kinderkrippen forciert werden sollen, für Kindergärten dagegen weniger Mittel zur Verfügung stehen, „habe man so zur Kenntnis genommen“, so Blanik.

Die Landesrätin besuchte auch zwei Kindergärten. In Matrei soll eine Gruppe ganztägig und ganzjährig geführt werden. In Schlaiten wird ab Herbst eine zweite Gruppe benötigt. Der jetzige Zubau zur Volksschule ist zu klein. Aufgrund der vorgeschriebenen Barrierefreiheit steht dort ein größeres Projekt an.

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Catharina Oblasser

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