IS-Kämpfer - Gudenus sieht „SPÖ-Skandal“
Wien (APA) - Dass ein mutmaßlicher IS-Kämpfer 2014 und 2015 vorübergehend Mindestsicherung in Wien bezogen hat, stellt nach Ansicht des gesc...
Wien (APA) - Dass ein mutmaßlicher IS-Kämpfer 2014 und 2015 vorübergehend Mindestsicherung in Wien bezogen hat, stellt nach Ansicht des geschäftsführenden freiheitlichen Klubobmanns im Parlament, Johann Gudenus, einen „SPÖ-Skandal erster Güte“ dar. Dieser müsse lückenlos aufgeklärt werden, befand er am Freitag in einer Aussendung.
Der FPÖ-Politiker verwies auf den Umstand, dass im besagten Zeitraum Sonja Wehsely (SPÖ) als Sozialstadträtin „gefuhrwerkt“ habe. Es handle sich um jene Frau, deren Lebensgefährte Andreas Schieder sich erfolglos um das Amt des Wiener Bürgermeisters beworben habe und jetzt als SPÖ-Spitzenkandidat für die EU-Wahl ins Rennen gehe, fügte er hinzu - wobei Gudenus in der Aussendung die SPÖ auch als „Scharia Partei Österreichs“ titulierte.
Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ) hatte sich zuvor fassungslos darüber gezeigt, dass Wien von den zuständigen Behörden nicht über den mutmaßlichen Jihadisten informiert worden sei - obwohl es in diesem Zusammenhang bereits Ermittlungen gegeben habe.