Ski: Drei Fragen an Hirscher vor dem Riesentorlauf in Kranjska Gora

Kranjska Gora (APA) - Drei Fragen an den Salzburger Skirennläufer Marcel Hirscher (30) vor dem Weltcup-Riesentorlauf am Samstag in Kranjska ...

Kranjska Gora (APA) - Drei Fragen an den Salzburger Skirennläufer Marcel Hirscher (30) vor dem Weltcup-Riesentorlauf am Samstag in Kranjska Gora (Slowenien), in dem er zum achten Mal in Folge den Gesamtweltcup fixieren kann:

Frage: „Es kann die achte große Kugel werden, das 20. Kristall insgesamt. Wie hört sich diese Zahl an?

Hirscher: „Reden wir nach dem Rennen, reden wir nach dem Wochenende. Es ist möglich. Und alleine die Tatsache, dass es möglich ist, ist schon cool und taugt mir selbst extrem. Ich werde sicher ordentlich gefordert werden, es ist zum Greifen nahe und heißt, die Leistung zu bringen. Es ist aus, wenn es aus ist. Man weiß nie, was passiert. Ich spekuliere nicht, das ist mein persönlicher Zugang. Wunderbar, dass es wieder hier in Kranjska Gora die Möglichkeit gibt, das große Rennen zu machen. Ich werde versuchen, das Maximum rauszuholen.“

Frage: Es erwartet Sie ein hartes Rennen, der Norweger Henrik Kristoffersen hat die letzten beiden Riesentorläufe bei der WM in Aare und dem Weltcup in Bansko gewonnen. Zudem gibt es eine Salzpiste.

Hirscher: „Henrik ist hier sicher zu favorisieren, er hat die Sonderklasse auf Salz. Er wird sicherlich der Mann sein, den es zu schlagen gilt. Ich will nicht tiefstapeln oder sonst was, das kann einfach sonst keiner so. Ich will um den Tagessieg mitfahren, dafür werde ich auch das Risiko eingehen, ich taktiere nicht.“

Frage: Wie viel Spaß hat es nach der Wettkampf-Pause gemacht, sich noch einmal auf Kranjska Gora und das Finale vorzubereiten?

Hirscher: „Wir haben es in den letzten zwei Wochen wirklich auf ein Minimum reduziert. Es war notwendig, einmal eine Pause zu machen. Seit Aare war ich angeschlagen, ich bin auf dem aufsteigenden Ast. Bei der Ski-WM habe ich schon ordentlich reingreifen müssen vom Energiehaushalt her. Dann war gleich Stockholm, dann Bansko. Das war viel für uns alle.“

(Aufgezeichnet von Birgit Egarter/APA aus Kranjska Gora)