Urlauberschichtwechsel: Wieder Blechkolonne durch Tirol unterwegs
Autofahrer mussten sich Samstagvormittag einmal mehr in Geduld üben: Auf den neuralgischen Staupunkten in Tirol standen auch heute wieder viele Autofahrer in der Kolonne.
Innsbruck – Seit den frühen Morgenstunden ist es am Samstag aufgrund des starken Reiseverkehrs auf den Transitrouten zu teils erheblichen Verzögerungen gekommen. Nach Angaben der Öamtc-Mobilitätsinformationen waren zahlreiche Verbindungen in Tirol, Vorarlberg und Salzburg von erheblichen Staus betroffen.
Mühsam und zäh gestaltete sich etwa die Fahrt über die Inntalautobahn: Bereits früh am Morgen hieß es beim Grenzübergang Kiefersefelden warten: Zwischen 40 Minuten und einer Stunde standen die Autofahrer bei der Ausreise nach Deutschland an.
Einmal mehr neuralgischer Staupunkt war auch am Samstagvormittag der Fernpass. Abschnittsweise kam es im gesamten Streckenverlauf zu Stauungen, oft kamen Autofahrer nur im Stop-and-Go-Verfahren weiter.
Ein Ausweichen über den Zirler Berg wurde übrigens ebenfalls zur Geduldsprobe: Nach Behinderungen durch einen defekten Lkw wurde für beide Richtungen nimmer nur ein Fahrstreifen abwechselnd freigegeben, Stau baute sich rasch auf. Auch auf der Zillertal Straße (B169) wurde der Verkehr wegen Überlastung immer wieder angehalten, wie etwa vor dem Brettfall Tunnel. Blechkolonnen gab es auch auf der Brennerautobahn, vor allem ab Sterzing in Richtung Norden.
Tauernautobahn total überlastet
In Vorarlberg waren die Rheintal Autobahn (A14) im Bereich Bludenz und weiter die Arlberg Schnellstraße (S16) zwischen Braz und Wald am Arlberg auf einer Strecke von etwa zehn Kilometern teils stark überlastet.
Laut Öamtc machte sich der Urlauberverkehr auch auf der Westautobahn (A1) bei Salzburg und in weitere Folge auf der Tauernautobahn (A10) abschnittsweise zwischen dem Knoten Salzburg und dem Knoten Pongau bemerkbar. Auf der Pinzgauer Straße (B311) kam es im Abschnitt Lofer – Saalfelden zu längeren Fahrzeiten. (TT.com/APA)