„Gemeinwohl-Bilanz“ als Beispiel für Nachhaltigkeit vor UNO

Wien (APA) - Christian Felber präsentiert das von ihm entwickelte und in Fachkreisen umstrittene Wirtschaftsmodell der „Gemeinwohl-Ökonomie“...

Wien (APA) - Christian Felber präsentiert das von ihm entwickelte und in Fachkreisen umstrittene Wirtschaftsmodell der „Gemeinwohl-Ökonomie“ vor der UN-Organisation UNECE als Vorzeigemodell. Bei einer Diskussionsrunde vom 21. bis 22. März in Genf werden Vertreter dieser Denkschule die „Gemeinwohl-Bilanz“ als wirksames Instrument zur Erreichung wirtschaftlich nachhaltiger Ziele vorstellen.

Die Nachhaltigkeitsagenda der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (UNECE) will einen Orientierungsrahmen für Unternehmen schaffen, der ein verantwortungsvolles und nachhaltiges Wirtschaften gewährleistet. Die darin formulierten 17 Ziele sollen bis 2030 erreicht werden.

Im konkreten Ziel 8 der Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen, „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“, werden Lösungen für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum bei produktiver und menschenwürdiger Beschäftigung gesucht. Unter diesem Motto soll die „Gemeinwohl-Bilanz“ von Initiator Christian Felber sowie Antje von Dewitz, Geschäftsführerin von Vaude Sport, bei einer Diskussionsrunde im Foyer der Vereinten Nationen als Best Case beim Regional Forum 2019 präsentiert werden. Die Runde sucht nach nachhaltigem und integrativem Wirtschaftswachstum.

Die Gemeinwohl-Bilanz richtet das unternehmerische Handeln am Ziel des Gemeinwohls aus. Unternehmen sollen dadurch soziale, wirtschaftliche und ökologische Parameter messen und gegebenenfalls verbessern können. Dazu gehören unter anderem „Spenden für die Gemeinde“ oder die „Aufwendung von Geldmitteln im Bezug auf die Umwelt“, so die Selbstbeschreibung.


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