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Physiotherm plant Autositze, Differenzen mit Ex-Eignern

Physiotherm schielt nach Skandinavien und auf E-Autos. Beim turbulenten Ausstieg zweier Miteigentümer stand sogar der Verkauf der Firma im Raum.

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Seinen Wirkungsbereich will Physiotherm über die klassische Infrarotkabine hinaus ausbauen.
© Physiotherm

Von Max Strozzi

Thaur –Seit Kurzem ist der Infrarotkabinen-Hersteller Physiotherm mit Sitz in Thaur wieder großteils in Besitz von Firmengründer Josef Gunsch. Er hält 93 %, Trafikant Martin Wacker die restlichen 7 %. Ende Jänner waren der Innsbrucker Steuerberater Wilfried Stauder und die Werbeagentur P8 bei Physiotherm ausgestiegen und hatten ihre Firmenanteile von 42 % an Gunsch verkauft. Sie waren 2016 beim Unternehmen eingestiegen und hatten an Physiotherm auch Kredite vergeben. Wie jetzt bekannt wurde, dürfte der Ausstieg nicht ganz friktionsfrei über die Bühne gegangen sein. Wie aus dem Abtretungsvertrag hervorgeht, war Gunsch eine Frist bis Ende Jänner 2019 gesetzt worden, um die Anteile von Stauder und P8 zurückzukaufen und die Kredite samt Zinsen an die beiden zurückzuzahlen – insgesamt 675.000 Euro. Andernfalls würde – sichergestellt durch eine Mitveräußerungspflicht – das ganze Unternehmen an Dritte verkauft.


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