„Free Solo“: 975 Meter ohne jede Sicherung auf den „El Capitan“

Der oscargekrönte Dokumentarfilm „Free Solo“ zeigt Alex Honnolds atemberaubende Besteigung des El Capitan ohne Seil und andere Hilfsmittel. Hansjörg Auer kann die Leistung durchaus nachvollziehen, hat der Ötztaler doch selbst eine 900 Meter hohe Erfahrung im Free-Solo-Klettern.

"Free Solo" hat den Dokumentarfilm-Oscar gewonnen.
© National Geographic/Jimmy Chin

Von Matthias Christler

„Das ist ein echt großer Fels.“ Der Gedanke, der Alex Honnold an diesem Tag vor zwei Jahren durch den Kopf ging, als er die gesamte Ostwand des El Capitan entlanglief, hielt ihn nicht von seinem Vorhaben ab. Er kletterte die 975 Meter hohe, fast senkrechte „Freerider“-Route im Yosemite-Nationalpark durch. In unter vier Stunden. Ohne Seil. Ohne Sicherung. Ohne jede Hilfe. „Free Solo“ nennt sich diese Art des Kletterns und so heißt auch der Film über diese herausragende Leistung. Bei der Oscarverleihung vor einigen Wochen wurde „Free Solo“ als bes­ter Dokumentarfilm ausgezeichnet. Seit dieser Woche läuft er in den österreichischen Kinos.

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