Leo McFall neuer Chefdirigent des Symphonieorchesters Vorarlberg
Bregenz (APA) - Der 38-jährige Brite Leo McFall wird neuer Chefdirigent des Symphonieorchesters Vorarlberg (SOV). Er folgt ab der Saison 202...
Bregenz (APA) - Der 38-jährige Brite Leo McFall wird neuer Chefdirigent des Symphonieorchesters Vorarlberg (SOV). Er folgt ab der Saison 2020/21 Gerard Korsten nach, der sich im vorigen Sommer nach 13 Saisonen als Chefdirigent zurückgezogen hat. McFall hat bereits im Vorjahr zwei Produktionen des SOV geleitet, mit ihm ist eine mindestens fünfjährige Zusammenarbeit vereinbart, teilte das SOV am Dienstag mit.
Die Entscheidung für McFall fiel nach Angaben von SOV-Geschäftsführer Sebastian Hazod nach einem intensiven Auswahlverfahren, an dem auch Musiker des SOV beteiligt waren. „Das Meinungsbild war eindeutig“, stellte Hazod fest.
McFall seinerseits sprach von einer „großen Ehre“, neuer Chefdirigent des SOV zu werden und damit in die Fußstapfen von Korsten zu treten, der ihn stets stark inspiriert habe. „Die beiden Arbeitsphasen im vergangenen Jahr waren eine wunderschöne Ehrung für mich. Ich habe von Beginn an eine unmittelbare Verbundenheit mit den Musikern des Orchesters verspürt“, sagte der 38-Jährige. Er freue sich ungeheuer, nun Teil des Orchesters zu sein. McFall wird wie Korsten jeweils drei Konzerte innerhalb des Abo-Zyklus‘ sowie die Festspiel-Matinee leiten.
Der gebürtige Londoner McFall steht für ein breites Orchester- und Opernrepertoire, das gleichermaßen klassische wie zeitgenössische Werke umfasst. Als Gastdirigent arbeitete er unter anderem bei renommierten Klangkörpern wie dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem BBC Philharmonic und beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Dem Niederländer Bernard Haitink assistierte er beim Chicago Symphony Orchestra und den Wiener Philharmonikern. 2015 gewann er den Deutschen Dirigentenpreis.
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