Sieben SDF-Kämpfer in nordsyrischer Stadt Manbij getötet
Damaskus (APA/AFP) - Bei einem Angriff von Jihadisten auf einen Kontrollposten im nordsyrischen Manbij sind sieben Kämpfer der Syrischen Dem...
Damaskus (APA/AFP) - Bei einem Angriff von Jihadisten auf einen Kontrollposten im nordsyrischen Manbij sind sieben Kämpfer der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) getötet worden. Der Militärrat der Stadt erklärte am Dienstag, Bewaffnete hätten gegen Mitternacht das Feuer auf den Kontrollposten am Stadtrand eröffnet.
Die Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) bekannte sich in Online-Netzwerken zu dem nächtlichen Anschlag. Die SDF-Führung hatte am Samstag den Sieg über die IS-Miliz erklärt, nachdem sie deren letzte Bastion im Osten Syriens komplett erobert hatte. Zugleich warnte das kurdisch-arabische Milizbündnis, dass die Extremistengruppe im Untergrund weiter zahlreiche Zellen behalte, die eine ernste Gefahr darstellten. Bereits im Jänner hatte ein IS-Attentäter in Manbij zugeschlagen und 19 Menschen in den Tod gerissen, darunter vier US-Militärangehörige.
Manbij war eine Bastion der Jihadisten, bevor SDF-Einheiten sie im August 2016 mit Unterstützung der US-Streitkräfte aus der Stadt vertrieben. Die Präsenz der von den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) dominierten SDF-Einheiten stößt in der Türkei auf scharfe Kritik, da die syrische Kurdenmiliz eng mit der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verbunden ist. Ankara dringt daher seit langem auf den Abzug der SDF-Kämpfer.
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