Direktor lädt Rammstein nach umstrittenem Clip in KZ-Gedenkstätte
München (APA/dpa) - Wegen der umstrittenen Video-Sequenz mit KZ-Anspielungen hat der Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, Karl Fr...
München (APA/dpa) - Wegen der umstrittenen Video-Sequenz mit KZ-Anspielungen hat der Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, Karl Freller (CSU), die Deutschrock-Band Rammstein in die KZ-Gedenkstätte Dachau eingeladen. Ein abschließendes Urteil wollte Freller am Donnerstag zwar noch nicht fällen, weil noch unklar sei, welchen Hintergrund das Video habe.
Eindeutig ist für Freller aber: „Das Leid und die Unmenschlichkeit des Holocaust verbieten sich für Werbezwecke oder Effekthascherei zur Bekanntmachung von Produkten ganz gleich welcher Art - in diesem Fall wohl ein neues Musikalbum.“
Auf dem Trailer zur neuen Rammstein-Single sind vier Band-Mitglieder zu sehen, deren Kleidung an die von KZ-Gefangenen erinnert. Sie stehen dabei am Galgen. Auf dem Revers eines Musikers ist ein gelber Stern zu sehen, ähnlich dem, den Juden unter dem NS-Regime tragen mussten. Der 35-sekündige Trailer hatte scharfe Kritik hervorgerufen. Von der Band war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.
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