Gewalt an Frauen - Bundesländer sollen bis Mai Konzepte entwickeln

Wien (APA) - Bis Anfang Mai sollen von den Bundesländern Konzepte sowohl für die Rahmenbedingungen von bundesländerübergreifenden Frauenhaus...

Wien (APA) - Bis Anfang Mai sollen von den Bundesländern Konzepte sowohl für die Rahmenbedingungen von bundesländerübergreifenden Frauenhausplätzen als auch für Übergangswohnungen und für Beratung bei sexueller Gewalt erarbeitet werden. Das teilte Herbert Rupp, Pressesprecher von Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP), am Donnerstag nach dem ersten Arbeitstreffen zum Thema Gewaltschutz in Wien mit.

„Ziel ist eine zeitnahe Einigung, damit es noch heuer zu einer Umsetzung kommt“, hieß es aus dem Ministerium auf Anfrage der APA. Seitens des Bundes werden zusätzliche Mittel - insgesamt 500.000 Euro - für Übergangswohnungen und Beratungsstellen für Opfer von sexueller Gewalt bereitgestellt.

Bei dem nicht medienöffentlichen Gespräch im Bundeskanzleramt waren die zuständigen Landesrätinnen aus allen Bundesländern eingeladen und vertreten. Ein enger Austausch und eine gute Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern sei wichtig, so Bogner-Strauß. Das Gespräch bezeichnete die Ministerin als „konstruktiv“. Beim Opfer- und Gewaltschutz brauche es „einen Schulterschluss über die Parteigrenzen hinweg und ein gemeinsames Bekenntnis aller politisch Zuständigen in den Bundesländern“.