Gericht: Poroschenko zahlte kein Geld für Treffen mit Trump
Kiew/London (APA/dpa) - Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat bei einem britischen Gericht feststellen lassen, dass er kein Geld f...
Kiew/London (APA/dpa) - Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat bei einem britischen Gericht feststellen lassen, dass er kein Geld für einen Termin mit seinem amerikanischen Kollegen Donald Trump gezahlt habe. Der britische Sender BBC entschuldigte sich am Donnerstag für die falsche Behauptung, die er im Frühjahr vergangenen Jahres verbreitet hatte.
Die BBC werde dem Staatsoberhaupt zudem alle Gerichtskosten und Auslagen erstatten, teilte der Sender mit.
Im Mai 2018 hatte der öffentlich-rechtliche Sender behauptet, dass Poroschenko für ein Treffen umgerechnet mehrere Hunderttausend Euro an Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen gezahlt haben soll. Das Präsidialamt in Kiew hatte damals die Vorwürfe als „offene Lüge, Verleumdung und Falschmeldung“ zurückgewiesen.
Andere Medien, auch die dpa, hatten über die Informationen der BBC im vergangenen Mai berichtet.
Cohen war Ende 2018 wegen Steuerhinterziehung, Falschaussagen und wegen illegaler Schweigegeldzahlungen im Auftrag Trumps vor dem Kongress zu drei Jahren Haft verurteilt worden. In der Ukraine wird am kommenden Sonntag ein neuer Präsident gewählt. Poroschenko muss angesichts schlechter Umfragewerte um seine Wiederwahl bangen.
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