Börse Frankfurt am Vormittag höher
Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Die Frankfurter Aktienbörse ist am Freitagvormittag mit Gewinnen gestartet. Der DAX gewann bis 10.50 Uhr 0...
Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Die Frankfurter Aktienbörse ist am Freitagvormittag mit Gewinnen gestartet. Der DAX gewann bis 10.50 Uhr 0,47 Prozent auf 1483,25 Zähler. Somit setzt sich das Ringen des deutschen Leitindex um die Marke von 11.500 Punkten fort.
„Der DAX scheint sich derzeit innerhalb einer Range mit den Begrenzungen bei 11.300 und 11.503 Zählern wohl zu fühlen“, schrieben die Experten der Helaba. Die bedeute aber auch, „dass das Momentum derzeit wohl nicht ausreicht, um einen erneuten Versuch zu unternehmen, die 200-Tagelinie zu überwinden.“ Diese liegt derzeit bei 11.722 Zählern.
Die fehlende Dynamik dürfte auch den Hängepartien beim Brexit und im Handelskonflikt zwischen den USA und China zuzuschreiben sein. In Peking wurden die hochrangigen Gespräche fortgesetzt. Bisher ist nur wenig durchgedrungen. Als Hoffnungsschimmer werteten Börsianer zuletzt neuerliche Signale, dass sich die Gespräche auf einem guten Weg befinden sollen.
Am Nachmittag entscheidet das britische Parlament erneut über das EU-Austrittsabkommen. Dabei soll aber nur der Vertrag über den Austritt, nicht aber die politische Erklärung über die künftigen Beziehungen zur Abstimmung stehen. Ob das beim Thema Brexit völlig zerstrittene Unterhaus zustimmt, ist allerdings fraglich.
Im DAX verschaffte ein Großauftrag für die Marinesparte aus Brasilien dem Thyssenkrupp-Papier Auftrieb. Die Aktie legte als einer der Index-Favoriten um mehr als eineinhalb Prozent zu - allerdings kommen die Papiere auch vom tiefsten Stand seit Juni 2012. Am DAX-Ende standen Aktien der Deutsche Telekom, die aber nur optisch kräftig einbüßten. Das Papier wird ex-Dividende gehandelt. Allerdings gab es auch negative Analystenkommentare und Berichte über möglichen Gegenwind für die Fusion der Tochter T-Mobile US mit Sprint.
Bei Wirecard wirkte sich dagegen ein neuerlicher negativer Bericht der „Financial Times“ aus, die Papiere notierten mit mehr als fünf Prozent im Minus. Die Aktien waren am Dienstag kometenartig hochgeschossen, nachdem das Unternehmen sich im Zusammenhang mit von der Zeitung erhobenen Vorwürfen entlasten konnte. Den jetzigen Bericht verwarf Wirecard als „Teil einer Reihe von falschen und irreführenden Informationen“.
~ ISIN DE0008469008 ~ APA184 2019-03-29/10:56
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