Immer mehr Ökonomen halten US-Zinssenkung bis Ende 2020 für möglich
Washington (APA/Reuters) - Unter Volkswirten wächst die Erwartung, dass die US-Notenbank Fed von Zinserhöhungen auf -senkungen umschwenken w...
Washington (APA/Reuters) - Unter Volkswirten wächst die Erwartung, dass die US-Notenbank Fed von Zinserhöhungen auf -senkungen umschwenken wird. Ökonomen zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit für mindestens einen solchen Schritt nach unten bis Ende nächsten Jahres bei 40 Prozent, wie eine am Freitag veröffentlichte Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters ergab.
Mehr als ein Drittel der mehr als 100 Volkswirte, die an der Erhebung nach der jüngsten Zinssitzung im März teilnahmen und Vorhersagen bis Ende 2020 abgaben, gehen nun sogar fest von einem Lockerungsschritt bis dahin aus. In der vorangegangenen Umfrage waren das lediglich ein Viertel.
Die US-Notenbank Fed hatte auf ihrer jüngsten Zinssitzung den Leitzins in der Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent belassen. Die Währungshüter um Fed-Chef Jerome Powell wollen wegen der unsicheren Konjunkturaussichten nun erst einmal von weiteren Erhöhungen Abstand nehmen. Nach neun Anhebungen binnen drei Jahren stellten sie für 2019 erst einmal eine Pause in Aussicht. Erst 2020 könnte noch eine Anhebung erfolgen. Noch im Dezember hatte sie für 2019 zwei Zinserhöhungen signalisiert. Die US-Wirtschaft hatte Ende 2018 stärker als erwartet an Schwung eingebüßt. Zwischen Oktober und Dezember wuchs das Bruttoinlandsprodukt nur um 2,2 Prozent. Im dritten Quartal waren es noch 3,4 Prozent gewesen.
~ WEB http://www.federalreserve.gov/ ~ APA237 2019-03-29/11:42
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