Tirol

Polizei prüft Geldschwund beim Krippenverband

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„Es besteht der Verdacht, dass Gelder veruntreut wurden“, bestätigt Klaus Gspan, Vorstandsvorsitzender des Verbandes.

Stams –Eine Mitarbeiterin des in Tirol beheimateten Verbands der Krippenfreund­e Österreichs ist ins Visier der Staatsanwaltschaft und des Landeskriminalamtes geraten. „Es besteht der Verdacht, dass Gelder veruntreut wurden“, bestätigt Klaus Gspa­n, Vorstandsvorsitzender des Verbandes. Erste Hinweis­e seien bereits vor etwa zwei Wochen aufgetaucht, so Gspa­n weiter. Nach einer Überprüfung der Unregelmäßigkeit „haben wir unverzüglich Anzeige bei der Innsbrucker Staatsanwaltschaft erstattet“, schildert der Vorsitzende. Inzwischen ermittelt das Landeskriminalamt.

Über die Höhe des Schadens kann Gspan noch nichts sagen – die Überprüfungen seien noch nicht abgeschlossen. Dass der Geldschwund – wie bereits kolportiert – sechsstellig sein soll, will der Vorsitzende nicht bestätigen. Er räumt aber ein, dass der Krippenverband durchaus ein „Vermögen aus der Histori­e“ besitzt. (tom)