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Erstmals mehr als 16.000 Bewerber bei Medizin-Aufnahmetest

Für die 1680 Medizin-Studienplätze in Österreich gibt es in diesem Jahr 16.443 Interessenten. In Innsbruck sind es 3826 Bewerber für 400 Studienplätze.

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Rund 23 Prozent der gemeldeten Berwerber sind gestern nicht zu den Tests in den Hallen der Innsbrucker Messe erschienen. Die Mehrheit der 2970 Teilnehmer waren Frauen.
© Foto TT / Rudy De Moor

Wien – Erstmals haben sich heuer mehr als 16.000 Personen für den jährlichen Aufnahmetest an den Medizin-Unis in Wien, Graz und Innsbruck sowie der Medizin-Fakultät an der Uni Linz am 5. Juli angemeldet. Insgesamt registrierten sich 16.443 Interessenten (2018: 15.880) für einen der 1680 zu vergebenden Plätze, teilten die Unis in einer Aussendung mit.

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Das Interesse an der MedUni Innsbruck ist ungebrochen. Um die zur Verfügung stehenden 400 Studienplätze rittern im Rahmen des Aufnahmetests 2386 Frauen und 1440 Männer. Das sind um 60 Personen (14 Männer und 46 Frauen) mehr als im Vorjahr.

3826 Bewerber in Innsbruck

Einen besonders starken Zuwachs gab es in Wien: Hier meldeten sich heuer 8217 Personen (2018: 7451) an. An der Medizin-Uni Graz stieg die Zahl der Bewerber von 2969 (2018) auf 3084. In Linz ging die Bewerberzahl heuer mit 1316 Personen gegenüber dem Vorjahr (1694) zurück – allerdings war sie hier aufgrund zusätzlicher Plätze 2018 besonders stark angewachsen.

An der Medizin-Uni Wien stehen 740 Plätze zur Verfügung, an der Medizin-Uni Innsbruck 400, an der Medizin-Uni Graz 360 und in Linz 180. Damit kommen in Wien elf Bewerber auf einen Platz, in Innsbruck rund zehn, in Graz rund neun und in Linz sieben.

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Die Uni Linz wird ab Herbst mit dem neuen Studium „Medical Engineering“ auch eine „Alternative zum Medizinstudium“ einführen, wie es in einer Aussendung heißt. Hier liegen Schwerpunkte auf Mechatronik, Informatik und Künstliche Intelligenz (KI), die medizinischen Grundlagen lerne man gemeinsam mit den Studenten der Humanmedizin. Dadurch eigne sich das neue Studium gewissermaßen auch als Warteschleife, denn: „Wer im nächsten Jahr neuerlich zum Aufnahmetest Humanmedizin antritt und diesen besteht, kann während dieses Überbrückungsjahres bereits Kurse in Medizin absolvieren“, so Rektor Meinhard Lukas.

Quotenregelung bei Zahnmedizin gefallen

In der Humanmedizin gehen 75 Prozent der Studienplätze an allen Unis an Kandidaten mit österreichischem Maturazeugnis, 20 Prozent an Bewerber aus der EU und fünf Prozent sind für Studienwerber aus Drittstaaten vorgesehen. In der Zahnmedizin ist diese Quotenregelung dagegen heuer gefallen: Die Plätze werden unabhängig von der Nationalität an die Bewerber mit dem besten Testergebnis vergeben.

Im Schnitt erschienen in den Vorjahren rund 80 Prozent der Angemeldeten auch zum Test - für die Teilnahme am Aufnahmeverfahren waren 110 Euro zu bezahlen.


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