Fußball: In deutscher Bundesliga steigt die Abstiegs-Angst

Stuttgart/Gelsenkirchen (APA/dpa) - Vier Runden vor Schluss spitzt sich der Abstiegskampf in der deutschen Fußball-Bundesliga zu. Während di...

Stuttgart/Gelsenkirchen (APA/dpa) - Vier Runden vor Schluss spitzt sich der Abstiegskampf in der deutschen Fußball-Bundesliga zu. Während die Situation für Hannover 96 mit 14 Punkten und Nürnberg (18) bereits äußerst düster ist, reagierte der VfB Stuttgart (21) nach dem 0:6-Debakel in Augsburg noch einmal mit einem Trainerwechsel. Diesen gab es bereits bei Schalke 04, wo Feuerwehrmann Huub Stevens aber immer ratloser wird.

Am Tag nach der Blamage und der Freistellung von Trainer Markus Weinzierl hat Stuttgarts Sportvorstand Thomas Hitzlsperger die Profis zur Rede gestellt. „Wir sind so weit weg von der Normalform, so weit weg, eine Bundesligamannschaft zu schlagen, dass wir gut beraten sind, nur auf uns zu schauen und am Samstag Gladbach zu schlagen“, sagte der frühere deutsche Teamspieler. „Die Jungs sollten mir schon mal erklären, wie es dazu kommen konnte.“

Es ist der Schwäche Stuttgarts zu verdanken, dass „Königsblau“ nicht bereits schwarz sehen muss. Denn Schalke 04 ging gegen Hoffenheim trotz eines Tors von ÖFB-Teamstürmer Guido Burgstaller 2:5 unter - zum zehnten Mal in dieser Saison vor heimischem Publikum. Trainer Stevens sah sich im Anschluss bestätigt. Er habe „nicht umsonst gesagt, dass dies meine schwierigste Aufgabe ist“, so der frühere Salzburg-Trainer und sprach von einem mentalen Problem.

Der Niederländer strich seiner Mannschaft, die immerhin noch sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang 16 hat, die freien Ostertage. Weil er wisse, „dass jedes der kommenden vier Spiele für uns schwierig ist“. Das Schalker Restprogramm: Dortmund, Augsburg, Leverkusen und - zuletzt - Stuttgart. Der VfB trifft zudem auf Gladbach, Hertha und Wolfsburg.

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Eine Nicht-Abstiegsparty feierte indes vorzeitig Mainz 05 nach dem 3:1-Sieg gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf. An diesem war auch ÖFB-Teamspieler Karim Onisiwo beteiligt, der mit seinem Tor zum 2:1 die Weichen in Richtung 14. Bundesligasaison des selbst ernannten „Karnevalsvereins“ stellte.


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