Saudi-Arabien und Emirate sagten dem Sudan Milliardenhilfe zu

Khartum (APA/dpa/Reuters) - Nach dem Sturz des sudanesischen Präsidenten Omar al-Bashir haben Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen E...

Khartum (APA/dpa/Reuters) - Nach dem Sturz des sudanesischen Präsidenten Omar al-Bashir haben Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) dem Land Hilfe in der Höhe von drei Milliarden Dollar (2,67 Mrd. Euro) zugesagt. Beide Länder seien sich ihrer Pflicht gegenüber dem sudanesischen Volk bewusst, meldete die staatliche saudi-arabische Nachrichtenagentur SPA am Sonntag.

500 Millionen Dollar sollten als Einlage für die Zentralbank zur Verfügung gestellt werden, um den Druck auf das sudanesische Pfund zu mindern, hieß es weiter. Der Rest umfasse Nahrung, Medizin und Ölprodukte. Ein Zeitrahmen für die Hilfe wurde nicht genannt.

Nach anhaltenden Massenprotesten hatte das Militär den seit rund drei Jahrzehnten regierenden Bashir am 11. April abgesetzt und festgenommen. Saudi-Arabien und die VAE pflegten gute Beziehungen zu dem sudanesischen Langzeitherrscher. Beide Länder bemühen sich seit längerem darum, ihren Einfluss in Afrika weiter auszudehnen. Die beiden Golfstaaten unterhalten Beziehungen zum Chef des militärischen Übergangsrats im Sudan, Abdel Fattah al-Burhan.


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