Schweigen mit und ohne Grund: Polizei veröffentlicht nicht jede Straftat

Nicht jede Straftat wird von der Tiroler Polizei veröffentlicht. In vielen Fällen aus nachvollziehbaren Gründen. Aber nicht immer, wie einige Beispiele zeigen.

Der Zusammenbruch der Haller Traglufthalle war der Polizei keine Meldung wert: weil niemand verletzt wurde, so die Begründung.
© zeitungsfoto.at

Von Thomas Hörmann

Innsbruck –Ein Mord, ein Bankraub, ein Millionenbetrug: Das sind nur die schwersten jener Delikte, die von der Tiroler Polizei gar nicht oder nur mit mehrwöchiger Verzögerung veröffentlicht wurden. Zensurmaßnahmen aus Sorge um das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung? Keineswegs, versichert Stefan Eder vom Büro Öffentlichkeitsarbeit der Landespolizeidirektion: „Aber es gibt Kriterien wie den Opfer- und den Datenschutz, die wir berücksichtigen müssen.“

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