Wiener Börse
Wien (APA) - Die Wiener Börse hat inmitten einer Regierungskrise am Montag klar schwächer geschlossen. Der heimische Leitindex ATX fiel gege...
Wien (APA) - Die Wiener Börse hat inmitten einer Regierungskrise am Montag klar schwächer geschlossen. Der heimische Leitindex ATX fiel gegenüber dem Freitag-Schluss (3.058,50) um 43,55 Punkte oder 1,42 Prozent auf 3.014,95 Zähler. Gegenüber Ultimo 2018 liegt der ATX per heute 269,17 Punkte oder 9,80 Prozent im Plus. Der ATX Prime schloss mit einem Minus von 1,32 Prozent oder 20,42 Punkten bei 1.523,67 Einheiten.
Der Rücktritt des Vizekanzlers Heinz-Christian Strache hatte den Ausruf von Neuwahlen für September ausgelöst. Grund dafür ist das Ibiza-Video, in dem Strache möglicherweise unlautere Praktiken der Parteienfinanzierung anspricht. Ausschlaggebend für Verluste im ATX dürfte die Regierungskrise wohl kaum gewesen sein. Denn auch an den europäischen Leitbörsen sowie der Wall Street ging es bergab.
Größte Gewinner im ATX Prime waren die Aktien von Do & Co mit einem plus von 2,43 Prozent. Hingegen sackten FACC in einem schwachen Branchenumfeld um 4,30 Prozent ab.
Das Tageshoch erreichte der ATX zu Handelsbeginn mit 3.057,54 Zählern. Das Tagestief lag knapp vor 11.30 Uhr bei 3.002,17 Zählern. Im prime market zeigten sich am Ende der Sitzung zehn Titel mit höheren Kursen, 26 mit tieferen und einer unverändert. In elf Aktien kam es zu keiner Kursbildung.
Gehandelt wurden im prime market 4.202.645 (Vortag: 4.430.780) Stück Aktien (Einfachzählung). Umsatzstärkste Aktie war Erste Group mit 906.796 Stück Aktien. Wertmäßig kam heute ein Umsatz im prime market (Doppelzählung) von 116,704 (124,499) Mio. Euro zu Stande, wovon 29,49 Mio. Euro allein auf Erste Group entfielen.
~ ISIN AT0000999982 ~ APA493 2019-05-20/17:47
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