GTI-Vortreffen: Polizei zog „fahrendes Wrack“ aus dem Verkehr
Maria Wörth (APA) - Die Polizei hat am Montag im Rahmen des GTI-Vortreffens am Wörthersee ein fahrendes Autowrack aus dem Verkehr gezogen. A...
Maria Wörth (APA) - Die Polizei hat am Montag im Rahmen des GTI-Vortreffens am Wörthersee ein fahrendes Autowrack aus dem Verkehr gezogen. An dem Fahrzeug wurden nicht weniger als elf gravierende Mängel festgestellt. Von dem 22-jährigen Lenker aus Belgien wurde eine Sicherheitsleistung in der Höhe eines vierstelligen Eurobetrages eingehoben, teilte die Polizei in einer Aussendung mit.
Der 22-Jährige war mit dem Auto am Nachmittag im Ortsgebiet von Maria Wörth unterwegs, als er von einer Streife der Landesverkehrsabteilung angehalten wurde. Schon beim ersten Blick fiel der katastrophale Zustand des Autos auf: An den Antriebsrädern war bereits das Gewebe sichtbar, Reifenteile klebten an den hinteren Kotflügeln - offensichtlich hatte der Lenker zuvor die Räder durchdrehen lassen („Gummi-Gummi“ gegeben). Die Handbremse war außer Funktion, außerdem war ein anderer Motor als angegeben eingebaut. Am Fahrzeug fehlten ein Seitenspiegel, die Scheibenwischer, die Scheibenwaschbehälter und die Pumpe, der Katalysator war ausgebaut und die Abgasnachbehandlung manipuliert.
Im Innenraum wurden die Beamten ebenfalls fündig: Es fehlten Abdeckungen, die Verkabelung war lediglich lose hineingelegt. Die Autobatterie befand sich im Kofferraum und war nicht befestigt, die Hupe war außer Funktion und ein nicht genehmigtes Luftfahrwerk war eingebaut.
Offensichtlich, so schrieb die Polizei in der Aussendung, wurde das Auto „an den Wörthersee verbracht um lediglich Lärm zu erzeugen und dadurch für ‚Unterhaltung‘ zu sorgen“. Dem Auto, oder was davon übrig war, wurden an Ort und Stelle die Kennzeichentafeln abgenommen und der Zulassungsschein wurde eingezogen.
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