Aufenthaltstitel für Nicht-EU-Bürger 2017 um fünf Prozent gestiegen
Brüssel/Wien (APA) - Die Zahl der in der Europäischen Union gültigen Aufenthaltstitel für Nicht-EU-Bürger ist von Ende 2016 bis Ende 2017 um...
Brüssel/Wien (APA) - Die Zahl der in der Europäischen Union gültigen Aufenthaltstitel für Nicht-EU-Bürger ist von Ende 2016 bis Ende 2017 um rund 5 Prozent auf 20,3 Millionen gestiegen. Den höchsten Zuwachs verzeichnete Ungarn mit 113 Prozent, an zweiter Stelle liegt Bulgarien mit 41 Prozent, gefolgt von Malta (25 Prozent) und der Slowakei (21 Prozent), wie Eurostat am Dienstag mitteilte.
In Österreich stieg der Statistikbehörde zufolge die Zahl der geltenden Aufenthaltstitel um einen vergleichsweise geringen Prozentsatz von 1,1 Prozent um rund 5.000 Bewilligungen auf 476.406. Rumänien, Griechenland, Italien, Lettland, Tschechien und Estland verzeichneten demnach als einzige Länder einen Rückgang.
38 Prozent aller in der EU geltenden Aufenthaltstitel wurden laut Eurostat aus familiären Gründen ausgestellt, 16 Prozent für Arbeitszwecke. Asylbewilligungen und subsidiärer Schutz machten demnach 7 Prozent aus, Aufenthaltstitel für Fortbildungszwecken sechs Prozent.
Deutschland hat mit rund 4,64 Millionen ausgestellten Aufenthaltstiteln (23 Prozent) den größten Anteil an den über 20 Millionen gültigen Bewilligungen, an zweiter Stelle folgt Italien (18 Prozent), Frankreich (14 Prozent), Spanien (13 Prozent) und Großbritannien (8 Prozent). Insgesamt stellten diese fünf Länder rund drei Viertel aller gültigen Aufenthaltstitel aus.
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