Neuwahl - Stern warb für Misstrauensantrag
Wien (APA) - Jetzt-Chefin Maria Stern war nach NEOS-Obfrau Beate Meinl-Reisinger der zweite Gast am Dienstag bei Bundespräsident Alexander V...
Wien (APA) - Jetzt-Chefin Maria Stern war nach NEOS-Obfrau Beate Meinl-Reisinger der zweite Gast am Dienstag bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Im Gegensatz zu dieser warb Stern für einen geplanten Misstrauensantrag und zwar für jenen ihrer Partei gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).
Sie hoffe auf eine parlamentarische Mehrheit für den Antrag, sagte Stern in ihrer Stellungnahme nach dem Termin in der Präsidentschaftskanzlei. Ansonsten unterstütze sie den Vorschlag der SPÖ für eine vorübergehende Expertenregierung; auch dies habe sie Van der Bellen mitgeteilt.
Es sei ein sehr konstruktives und besonnenes Gespräch gewesen, so Stern. Für die Entscheidung, die Ernennung von Peter Goldgruber zum Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit nicht zu unterschreiben, habe sie dem Bundespräsidenten gedankt. „Das war die richtige Entscheidung und richtige Entscheidungen brauchen wir. Das war das, was sich die Österreicher jetzt in diesen historischen Minuten erwarten.“
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