Neuwahl - IWF-Länderbericht verschoben
Wien (APA) - Die Turbulenzen der Regierung haben dazu geführt, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) die für Freitag vorgesehene Vorla...
Wien (APA) - Die Turbulenzen der Regierung haben dazu geführt, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) die für Freitag vorgesehene Vorlage des vorläufigen Länderberichts zu Österreich verschoben hat. Das ist eine Art wirtschaftspolitisches „Zeugnis“ mit Handlungsempfehlungen an die Politik. Da aber nun die Ansprechpartner für die Empfehlungen abhandengekommen sind, macht auch die Vorlage wenig Sinn.
Die Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage Österreichs ändert sich zwar nicht, wohl aber der Ausblick, der sich auf Regierungspläne und angedachte Gesetze, etwa die Steuer- und Strukturreformen, bezieht.
Aus der Nationalbank hieß es dazu lediglich, es sei „nichts Ungewöhnliches“, dass ein Länderbericht verschoben werde, wenn es keine Regierung gebe, mit der man diesen besprechen könne.
Üblicherweise wäre der endgültige Bericht im September fällig gewesen, nun dürfte es hier zu einer Verzögerung kommen. Der IWF wird erfahrungsgemäß warten, bis nach der Neuwahl die neue Regierung steht. Damit wird der Länderbericht um einige Monate verschoben werden.
~ WEB http://www.imf.org ~ APA298 2019-05-21/12:39
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