Lauda-Tod: Ecclestone: „Niki wird mir sehr fehlen“

Monte Carlo (APA/dpa) - Der ehemalige Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat den verstorbenen Niki Lauda noch einmal für dessen Geradlinigkeit ...

Monte Carlo (APA/dpa) - Der ehemalige Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat den verstorbenen Niki Lauda noch einmal für dessen Geradlinigkeit gepriesen. „Er wusste, wann er etwas zu sagen hatte. Er hat sich nie hinter irgendwas versteckt, wenn er etwas gesagt hat“, wurde Ecclestone am Mittwoch in der italienischen Zeitung „La Gazzetta dello Sport“ zitiert.

Der heute 88-Jährige war während Laudas Zeit als Fahrer beim britischen Team Brabham 1978 und 1979 dort sogar Teamchef. Den Tod des Österreichers muss auch der Brite erst verkraften: „Niki wird mir sehr fehlen.“ Dem Schweizer Boulevardblatt „Blick“ sagte Ecclestone: „Niki hatte immer seine eigene Meinung. Und das ist in der Formel 1 sehr selten.“

Er habe Lauda Ende April in der Schweiz besucht. Damals sei Lauda schon sehr geschwächt gewesen. „Ich hatte mich richtig erschrocken“, sagte Ecclestone. „Leider sahen wir alle, die ihm etwas näher standen, das Ende kommen. Jetzt muss er nicht mehr leiden.“ Lauda habe diese Welt mit Stolz verlassen.