Aktivisten: Mindestens zwölf Zivilisten in Syrien getötet
Damaskus (APA/AFP) - Bei Luftangriffen im Nordwesten Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mindestens zwölf Zivilisten getötet worden. Wi...
Damaskus (APA/AFP) - Bei Luftangriffen im Nordwesten Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mindestens zwölf Zivilisten getötet worden. Wie die Syrische „Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ am Mittwoch mitteilte, wurden bei den nächtlichen Angriffen in der von Jihadisten kontrollierten Stadt Maarat al-Numan in der Provinz Idlib 18 weitere Menschen verletzt.
Das Ziel der Angriffe war demnach ein Markt, auf dem nach dem abendlichen Fastenbrechen im Ramadan viele Menschen unterwegs waren.
Die oppositionsnahe Beobachtungsstelle, die ihre Informationen von Aktivisten in Syrien bezieht, konnte zunächst nicht sagen, ob die Angriffe von syrischen oder russischen Flugzeugen geflogen wurden. Ein AFP-Reporter vor Ort sah am Mittwoch beschädigte Gebäude und zerstörte Schaufenster von Geschäften.
In Idlib und angrenzenden Gebieten, die unter der Kontrolle der Jihadistenallianz Hayat Tahrir al-Sham (HTS) und islamistischer Rebellen stehen, gilt seit September eine brüchige Waffenruhe. Seit Ende April werden aus der Region aber vermehrt Angriffe der Regierungstruppen und der russischen Luftwaffe gemeldet.
Am Dienstag hatten HTS-Kämpfer nach Angaben der Beobachtungsstelle zudem eine Offensive gegen die Regierungstruppen in der Stadt Kafr Nabude im Norden der Provinz Hama gestartet. Bei neuen Gefechten am Mittwoch wurden den Angaben zufolge mindestens 23 Jihadisten und 29 Kämpfer der syrischen Armee und verbündeter Milizen getötet. Die Jihadisten haben demnach große Teile der Stadt zurückerobert.
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