Neuwahl: Steirische ÖVP kritisierte Schickhofer-Forderungen

Graz (APA) - Der Zwist auf Bundesebene greift zusehends auf die Steiermark über: ÖVP-Landesrat Christopher Drexler nannte die Aussagen von S...

Graz (APA) - Der Zwist auf Bundesebene greift zusehends auf die Steiermark über: ÖVP-Landesrat Christopher Drexler nannte die Aussagen von SPÖ-LHStv. Michael Schickhofer am Mittwochabend zu Kanzler Sebastian Kurz und dem Thema Expertenregierung „inakzeptabel“. Schickhofer müsse sich entscheiden, ob er für die Steiermark arbeiten oder Legionär im Team Pamela Rendi-Wagner spielen möchte, hieß es.

Drexler nannte die Aussagen von Schickhofer - u.a. will dieser eine Expertenregierung ohne Kurz - „Aktionismus gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz und Bundespräsident Alexander Van der Bellen“, der zunehmend die traditionell gute vertrauensvolle Basis der Regierungspartner in der Steiermark belaste. Bundeskanzler und Bundespräsident seien Garanten der Stabilität in dieser schwierigen Zeit, so Drexler in einer Aussendung.

„Kurz und Van der Bellen haben völlig richtig reagiert und mit der zum Teil aus Experten zusammengestellten Regierung eine exzellente Vorgangsweise im Interesse der Republik gefunden. Schickhofer muss sich jetzt endlich entscheiden, ob er als Legionär im Team von Pamela Rendi-Wagner spielen, oder für die Anliegen unserer steirischen Landsleute in der Landesregierung arbeiten will“, gab sich Drexler empört. Das „tägliche Anpatzen“ von Bundeskanzler Kurz durch Schickhofer führe zu großem Unmut bei vielen Steirerinnen und Steirern. Die Zusammenarbeit im Interesse des Landes dürfe nicht weiter durch parteitaktische Manöver gestört werden, sagte der Gesundheitslandesrat.

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