Ibiza-Video - Ungarische Regierung sieht sich selbst nicht in Gefahr

Budapest/Wien (APA) - Ungarn rechtskonservative Regierung sieht keine Gefahr, selbst in einen „Ibizagate-Skandal“ verwickelt zu werden. Kanz...

Budapest/Wien (APA) - Ungarn rechtskonservative Regierung sieht keine Gefahr, selbst in einen „Ibizagate-Skandal“ verwickelt zu werden. Kanzleramtsminister Gergely Gulyas schloss am Mittwoch aus, dass ein Mitglied des Kabinetts von Ministerpräsident Viktor Orban mit einem ähnlichen Video konfrontiert werden könnte. Als Grund führte er gegenüber dem Internetportal „Mandiner.hu“ den ungarischen Medienmarkt an.

Die ungarische Regierung sehe die eigenen Medien im Gegensatz zu Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache in dem Video „in heimischer Hand“ und wolle niemals mit Russen keine Geschäfte machen. Die Presse sei ein wichtiger Teil der „nationalen Souveränität“, betonte Gulyas.

Zugleich bezeichnete der Minister das Strache-Video als illegal, weil der Ex-Vizekanzler „Opfer einer mit Geheimdienstmitteln durchgeführten Diffamierungskampagne“ geworden sei. Der ÖVP-FPÖ-Koalition attestierte der Minister eine erfolgreiche Arbeit, bei einem hohen Beliebtheitsindex.