EU-Kulturminister wollen europäische Koproduktionen stärken
Brüssel (APA) - Die EU-Kulturminister wollen europäische Koproduktionen für das Kino und den Rundfunk fördern. Eine dementsprechende Schluss...
Brüssel (APA) - Die EU-Kulturminister wollen europäische Koproduktionen für das Kino und den Rundfunk fördern. Eine dementsprechende Schlussfolgerung sei im EU-Rat für Kultur und Audiovisuelles beschlossen worden, erklärte der rumänische EU-Ratsvorsitz am Donnerstag in Brüssel. Damit könne die europäische „Einheit in Vielfalt“ gezeigt und die gemeinsamen Werte gefördert werden, hieß es.
Der ungarische EU-Kommissar für Bildung und Jugend Tibor Navracsics betonte, Koproduktionen seien international erfolgreicher und würden „dreimal mehr Publikum“ anziehen. Empfehlungen, wie der Erfolg der europäischen Koproduktionen verstärkt werden soll, würden erarbeitet, so der Kommissar. Diese betreffen laut EU-Vorsitz das Ressourcenmanagement und die grenzüberschreitende Verbreitung der audiovisuellen Produktionen.
Weitere Themen auf dem zweitägigen EU-Rat für Jugend, Bildung, Kultur und Sport, bei dem Österreich von den Ministern Gernot Blümel und Juliane Bogner-Strauß (beide ÖVP) vertreten wird, waren die Bekämpfung von Desinformation und Stärkung der Medienkompetenzen sowie die Förderung der Kreativität von Europas Nachwuchs und der Kreativbranche. Zudem tauschten sich die Minister über eine verbesserte Zusammenarbeit im Bereich der Digitalisierung des kulturellen Erbes aus.
Am Donnerstagnachmittag berät der EU-Rat über Sportthemen. Die Ländervertreter wollen unter anderem Menschen mit Beeinträchtigungen den Zugang zu Sport erleichtern und die Zusammenarbeit mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) verbessern.
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