Überschüssiger Strom beheizt Innsbrucker Schwimmbad

Der Strommarkt ist ein für Laien undurchschaubares Geschäft. War es früher betriebswirtschaftlich undenkbar, mit überschüssigem Strom das Wa...

Fototermin am Durchlauferhitzer der Anlage: BM Gerog Willi und die IKB-Chefs Helmuth Müller und Thomas Pühringer (v. l.).Foto: Thomas Steinlechner/IKB

Der Strommarkt ist ein für Laien undurchschaubares Geschäft. War es früher betriebswirtschaftlich undenkbar, mit überschüssigem Strom das Wasser eines Schwimmbades aufzuheizen, ist das heutzutage eine nachhaltige Energielösung. So wird das Hallenbad Amraser Straße seit Kurzem über eine so genannte Power-to-Heat-Anlage beheizt. Das Projekt wurde im Rahmen des Innsbrucker Sinfonia-Programms umgesetzt. Dabei wird Überschussstrom bei entsprechender Situation am Markt aus dem Stromnetz in Wärme umgewandelt und zum Heizen der Schwimmbecken, für das Warmwasser in den Sanitäranlagen und die Gebäudebeheizung verwendet. Die IKB haben dafür jetzt rund 700.000 Euro investiert. Dadurch wird der CO2-Verbrauch von immerhin 80 Einfamilienhäusern eingespart — und auch Heizkosten. Herzstück des Projekts ist ein 80.000-Liter-Pufferspeicher, der im 4. Stock des Gebäudes untergebracht ist. (mw)


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