Aktion in Wörgl: Baustelle Gleichberechtigung
Verantwortlich für das Werk sind die Künstlerin Katharina Cibulka und Energie Tirol.
Wörgl –Seit Dienstag ziert ein gesellschaftskritisches Kunstwerk die Fassade einer Baustelle im Wörgler Stadtzentrum. „Solange Frauenpower als Energiequelle unterbewertet ist, bin ich Feministin“, ist in pinker Farbe auf ein Staubnetz „gestickt“.
Verantwortlich für das Werk sind die Künstlerin Katharina Cibulka und Energie Tirol. Gemeinsam wolle man darauf aufmerksam machen, dass Führungspositionen – auch im Energiesektor – immer noch vorwiegend von Männern besetzt sind. „Frauen und Männer sollten auf allen beruflichen und gesellschaftlich-politischen Ebenen gleichermaßen vertreten sein und ihre Potenziale entfalten können. In Österreich liegen die Gehaltsunterschiede bei gleicher Qualifikation und Erfahrung zwischen Frauen und Männern immer noch in Bereichen zwischen 20 und 30 Prozent. Frauenpower muss endlich denselben Wert wie Manpower bekommen“, fordert Cibulka.
Energie Tirol nahm sich dem Thema mit einer Veranstaltung unter dem Titel „Die Energiewende ist weiblich“ an. Auf dem Podium standen Frauen, die im Bereich Energiewende aktiv sind. (TT)