Tödliches Unglück überschattet Schwimm-WM, OSV nicht betroffen

In einem Nachtclub in der Nähe des Athletendorfes stürzte eine Etage ein, zwei Menschen kamen ums Leben, mindestens zehn wurden verletzt. Unter den Verletzten sollen auch Sportler sein, OSV-Sportdirektor Walter Bär gibt aber Entwarnung.

Unter den Verletzten sollen auch Sportler der Weltmeisterschaft gewesen sein - hauptsächlich Wasserballerspieler.
© AFP

Gwangju – Ein Unglück in einem Nachtclub in der Nähe des Athletendorfes überschattet die Schwimm-WM im südkoreanischen Gwangju. Berichten der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap zufolge, die sich auf Behörden der Stadt beruft, seien beim Einsturz einer Etage des Gebäudes in der Nacht auf Samstag (Ortszeit) zwei Menschen ums Leben gekommen und mindestens zehn verletzt worden.

Unter den Verletzten sollen auch Sportler der Weltmeisterschaft gewesen sein - hauptsächlich Wasserballerspieler. Der Schwimm-Weltverband erklärte: „Die FINA überprüft die Situation sorgfältig und wird alle Maßnahmen einleiten, um die Gesundheitsversorgung sicherzustellen und Hilfe bereitzustellen, wann immer es nötig ist.“

„Bei uns alles bestens“: Keine OSV-Athleten betroffen

Österreichische Athleten kamen nicht zu Schaden. „Bei uns alles bestens!“, berichtete OSV-Sportdirektor Walter Bär, WM-Delegationsleiter der Österreicher, der APA - Austria Presse Agentur. „Keiner denkt an Fortgehen, alle wollen noch nächste Woche Leistung zeigen.“

Von Donnerstag bis Sonntag nächster Woche finden in Innsbruck die Langbahn-Staatsmeisterschaften statt. Caroline Pilhatsch, WM-Siebente über 50 m Rücken, wird ab Freitag beim dreitägigen Tokio-Weltcup im Einsatz sein.

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An einem finalen WM-Wochenende gab es übrigens schon einmal einen Zwischenfall in einem Nachtclub, damals mit einem Österreicher. Markus Rogan wurde am 1. August 2009 im Rahmen der Schwimm-WM in Rom in Ostia nahe der italienischen Hauptstadt in einem solchen zusammengeschlagen. (APA/dpa)


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