Sozialbetrug: 32-Jährige soll rund 50.000 Euro erschlichen haben

Eine Frau, die in Tunesien verheiratet ist und dort angeblich auch lebt, soll regelmäßig für Behördengänge nach Tirol gekommen sein und zu Unrecht Mindestsicherung und Familienbeihilfe bezogen haben.

(Symbolbild)
© Stocker

Innsbruck – Weil sie fast drei Jahre lang zu Unrecht Mindestsicherung und Familenbeihilfe bezogen haben soll, ist eine 32-jährige Österreicherin ins Visier der Polizei geraten. Die Frau soll von August 2016 bis April 2019 Sozialleistungen in Höhe von rund 50.000 Euro erschlichen haben, indem sie den Behörden ihren Lebensmittelpunkt im Bezirk Innsbruck-Land vorgaukelte.

In Wirklichkeit soll sich die Frau mit ihrem Sohn jedoch in Tunesien aufgehalten haben. Dort soll die 32-Jährige – sie besitzt neben der österreichischen auch die tunesische Staatsbürgerschaft – auch gemeldet gewesen sein. Die Verdächtige soll in Tunesien verheiratet und lediglich für Behördengänge nach Österreich gependelt sein. Sie wird nun angezeigt. (TT.com)


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