Riesiger Fund: 2,35-Kilogramm-Steinpilz am Patscherkofel entdeckt

Der Küchenchef vom „Wilden Mann“ in Lans bekam einen 2,35 Kilogramm schweren Steinpilz geschenkt. Das ungewöhnlich große Exemplar wurde von einem Paar am Patscherkofel gefunden.

  • Artikel
  • Diskussion
Der Küchenchef bekam den Steinpilz geschenkt.
© Facebook/MichaelStreng

Lans – Ein ungewöhnliches Geschenk bekam Michael Streng, der Küchenchef des Gasthauses „Wilder Mann“ in Lans am Freitag: Einen 2,35 kg schweren Steinpilz. Der Finder hat ihn dem Koch zum Verkochen zur Verfügung gestellt.

„Außerdem hat er gesagt, ich soll damit zur Zeitung gehen“, sagt der gebürtige Aldranser, der auch noch nie so einen großen Speisepilz gesehen hätte, im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung Online. Der „ortskundige Schwammerklauber“ stellte sich als Franz vor. Dieser habe den Steinpilz während einer Tour mit seiner Frau am Patscherkofel gefunden.Mehr wisse Streng nicht von dem edlen Spender.

Der Pilz wird nun im Gasthaus entweder naturgebraten oder à la creme mit Semmelknödel serviert.

Über dem „Klaublimit“

Laut der Tiroler Pilzschutzverordnung ist das Sammeln und Befördern von wildwachsenden Pilzen in der Zeit von 7 Uhr bis 19 Uhr in einer Menge von höchstens zwei Kilogramm pro Person und Tag erlaubt. Obwohl der gefundene Pilz das Limit überschreitet, ist das Mitnehmen in diesem Fall kein Problem, da man den Pilz nicht einfach auseinanderschneiden und somit zerstören soll.

"Ice Road": 50x2 Karten für den Premieretag gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

Ein noch größerer Pilzfund war 2017 in der Steiermark, als ein 3 Kilogramm Steinpilz für Faszination sorgte. Der Speisepilz wächst in sehr unterschiedlichen Waldtypen vom lichtarmen reinen Fichtenforst bis zum lockeren naturnahen und lichtdurchfluteten Mischwald. Sie kommen auf Sandböden, Lehm, mageren, felsigen und versäuerten Böden in Mittelgebirgen sowie in großer Höhe in den Alpen vor. Am häufigsten findet man Steinpilze in Buchen-Mischwäldern und in Fichtenwäldern, so die Internetseite biothemen. (anh)


Kommentieren


Schlagworte