Mindestens 20 Tote bei Erdbeben in Indonesien: Erdstoß der Stärke 6,5

Auf den Molukken bebte die Erde, mindestens 20 Menschen starben. Aus Furcht vor Nachbeben trauen sich viele Leute nicht mehr in ihre Häuser zurück.

In Panik liefen die Menschen auf die Straße.
© AFP

Jakarta – Bei einem Erdbeben auf den indonesischen Molukken-Inseln sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Das Beben der Stärke 6,5 erschütterte die Inselgruppe im Osten Indonesiens am Donnerstag gegen 8.45 Uhr Ortszeit (1.45 MESZ), wie der Katastrophenschutz des südostasiatischen Landes mitteilte. Besonders betroffen war die Stadt Ambon, wo mehrere Menschen von herunterfallenden Gebäudeteilen erschlagen wurden.

Nach Angaben der Behörden wurden mindestens 107 weitere Menschen verletzt. Dutzende Gebäude wurden beschädigt. Etwa 2000 Menschen seien aus ihren Häusern geflohen, sagte ein Sprecher der indonesischen Katastrophenhilfe. Für sie würden dringend Zelte, Säuglingsnahrung, Medikamente, Decken und Wasser benötigt. Ein Sprecher der Provinzregierung, Alberth Simaela, sagte: „Viele Leute gehen nicht mehr in ihre Häuser zurück, weil es Gerüchte über ein weiteres Beben gibt.“ Dafür gebe es allerdings „keine Grundlage“. Größere Erschütterungen gab es in den folgenden Stunden keine.

Gebäude wurden zum Teil massiv zerstört.
© AFP

Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. In dem Staat aus mehr als 17 000 Inseln kommt es immer wieder zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. ( dpa)

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