Die Innsbrucker Schwalben fliegen mittlerweile seit 120 Jahren

Feste muss man feiern, wie sie fallen. Und weil der Rad Club Innsbruck, besser bekannt als „Innsbrucker Schwalben", dieses Jahr sein 120-Jah...

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Stolze Innsbrucker Schwalben, von links: Mario Traxl, Walter Falch, Andrea Koschier, Gerhard Kröll, Klaus Dengg, Martin Eder und Nachwuchshoffnung Jonas Villgrattner.
© Innsbrucker Schwalben

Feste muss man feiern, wie sie fallen. Und weil der Rad Club Innsbruck, besser bekannt als „Innsbrucker Schwalben", dieses Jahr sein 120-Jahr-Jubiläum begeht, wurde kürzlich in der bewegten Vereinshistorie gekramt — und fleißig gestrampelt. Bevor am Abend im Festsaal des Bäcker Ruetz in Kematen gezählte 158 Vereinsmitglieder und Weggefährten zurück- und vorausblickten, hatten sich die Bewegungshungrigen zu einem Radausflug verabredet. Obmann Martin Eder schlüpfte dabei ebenso ins Renndress wie die einstigen Aushängeschilder Andrea Koschier, Mario Traxl, Gerhard Kröll oder Walter Falch. Letzterer hat in seiner Funktion als sportlicher Leiter gemeinsam mit Langzeit-Obmann Ernst Dengg die wohl erfolgreichsten Zeiten des Traditionsvereins zu verantworten. Da passte es ins Bild, dass Georg Totschnig, Tour-de-France-Etappensieger und Österreichs Sportler des Jahres 2005, auch vorbeischaute.

Begonnen hat alles vor 120 Jahren in Innsbruck. Frei nach dem Motto „rasch wie der Schwalbe Flug" trafen sich ein paar Radbegeisterte im damaligen Gasthaus Delevo und gründeten den Radverein „Innsbrucker Schwalben". Das Delevo gibt es längst nicht mehr, die Schwalben fliegen wie eh und je. (m. i.)

Aushängeschild Georg Totschnig flankiert von Martin Terzer (Recheis/l.) und Obmann Martin Eder.
© Innsbrucker Schwalben

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