Bauern-Chef Josef Hechenberger bleibt Vorzugsstimmen-Kaiser

Nach dem Endergebnis der Parteistimmen für die Nationalratswahl folgte gestern jenes der Tiroler Vorzugsstimmen. Unter allen Tiroler Kandida...

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Josef Hechenberger (ÖVP) bleibt Vorzugsstimmen-Kaiser.
© Andreas Rottensteiner / TT

Nach dem Endergebnis der Parteistimmen für die Nationalratswahl folgte gestern jenes der Tiroler Vorzugsstimmen. Unter allen Tiroler Kandidaten bleibt auch nach Auszählung der Wahlkartenstimmen Landwirtschaftskammerpräsident und Neo-ÖVP-Nationalratsabgeordneter Josef Hechenberger mit in Summe 12.835 Kreuzerln Vorzugsstimmen-Kaiser im Land. Dicht gefolgt jedoch von VP-Kandidat Hermann Gahr mit 11.757 Stimmen. Zum Vergleich: Nur VP-Bundesspitzenkandidat Sebastian Kurz räumt­e in Tirol mit 19.605 mehr Vorzugsstimmen ab.

Die Tiroler Landesspitzenkandidaten schnitten wie folgt ab: Margarete Schramböck (ÖVP) erhielt in Summ­e 8859, Peter Wurm (FPÖ) 4416, Selma Yildirim (SPÖ) 2708, Johannes Margreiter (NEOS) 2606 und Barbara Neßler (Grüne) 2432 Vorzugsstimmen.

Dass er im Regionalwahlkreis Osttirol 1818 Vorzugsstimmen einsacken konnte, freut FPÖ-Nationalrat Gerald Hauser über die Maßen: „Das ist sensationell.“

Den Zustand der SPÖ dürfte auch ein Kuriosum symbolisieren: Der Salzburger SPÖ-Gemeinderat Tarik Mete – er kandidierte auf Platz 134 der Bundesliste – bekam in Tirol 1487 Vorzugsstimmen; die rote Parteichefin Pamel­a Rendi-Wagner konnte indes nur 1157 hierzulande zu einer Nennung auf dem Stimmzettel bewege­n.

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Am 12. Oktober wird Tirol für zwei Jahre die Präsidentschaft der Europa­region Tirol-Südtirol-Trentino übernehmen. Gefeiert wird das mit einem Kaiser-Maximilian-Fest vor der Hofburg, wie LH Günther Platter (VP) gestern mitteilte.

Im September verzeichnete die Asfinag an der Hauptmautstelle Schönberg im Vergleich zum Vorjahres­monat eine Zunahme des Lkw-Transitverkehrs von knapp sechs Prozent. Der Pkw-Verkehr nahm jedoch um 2,4 % ab. (TT, mami)


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